Schützenkönig 1966: Josef Franken

Das Schützenfest mit Schützenkönig Josef Franken und seinen Ministern Heinrich Hintzen und Anton Lamertz konnte man auch „das Fest des Regens“ taufen. Von Anfang bis Ende begleitete Regen das Schützenfest. Schon beim Auftakt am Samstag gingen die meisten Blicke in Richtung der aufziehenden Regenwolken. Doch auf die Stimmung bei den Tanzveranstaltungen hatte dies keinen negativen Einfluss. Im Gegenteil, von Samstag bis Dienstag herrschte im Festzeit eine sehr gute Laune bei allen Anwesenden. Beim Schützenball am Samstag wurde Karl Peckruhn , der älteste Offizier der Bruderschaft, zum GeneralfeldmarSchall befördert. Der Festzug am Sonntagmorgen zum Hochamt musste wegen starkem Regen leider ausfallen. Alle Beteiligten mussten mit dem Auto zur Kirche gebracht werden. Nur die Offiziere ließen es sich nicht nehmen, im Gleichschritt nach Brüggen zu ziehen. Wegen einer Renovierung der Pfarrkirche wurde das Hochamt im Jugendheim abgehalten. Nach dem Hochamt hatte sich das Wetter etwas gebessert, so dass man doch noch die geplante Kranzniederlegung durchführen konnte. Der Umzug am Nachmittag onnte regenfrei durchgeführt werden, dafür fiel die Parade am Montag wieder förmlich ins Wasser, sie musste für Dienstag neu angesetzt werden. Besonders für die jungen Jäger, die wochenlang mit ihrem Hauptmann Konrad Böken geübt hatten, waren die vielen Ausfälle sehr schmerzhaft. Wenn sie auf der Straße wenig Gelegenheit bekamen ihr Können zu zeigen, so konnten sie das abends im Festzelt nachholen. Das Aufziehen der Wache für den Ehrentanz des Hofstaates wurde von allen zackig durchgeführt. Besonders die Erschießung eines Jägers (Hans-Erich Franz), brachte ihnen neben lobenden Applaus manche Runde Bier ein. Großes Lob erntete auch Königsadjutant Oskar inkel, der, wie schon bei vielen Schützenfesten im gekonnten Stechschritt vor seinem König herzog. Beim Vogelschuss am Dienstag konnte der junge Wilfried Vogt mit seinem gezielten Schuss den Vogel abschießen. Er übergab die Königswürde an Rudolf Düsterwald ab, für den er geschossen hatte. Beim Krönungsball am Abend übergab Josef Franken, der bereits schon 1925 einmal König gewesen war, das Königssilber an Rudolf Düsterwald ab.

Offiziere zum Schützenfest 1966

General Feldmarschall: Karl Peckruhn

Adjutant: Rudolf Düsterwald

General Theo Hesse

Adjutant: Josef van Dyck

Major Josef Haute

Adjutant: Willi Hintzen

Hauptmann: Georg Riedel

Jägerhauptmann: Konrad Böken

Marinekapitän: Wilfried Vogt

Leutnant: Franz Bögen

Fahnenoffiziere: Robert Vogt, Arnold Jakobs und Heinz Terhaag

Königsadjutant: Oskar Winkel