Schützenkönig 1968: Rudolf Düsterwald

Nach dem Schützenfest 1966 dankte Mathias Coenen aus Altersgründen als Kassierer ab. Überraschend gab auch Willi Houben sein Amt als Brudermeister zurück. Neuer Kassenwart der Bruderschaft wurde Simon Bollmann. 5 weitere Mitglieder konnte in die Bruderschaft aufgenommen werden. Im Jahr 1967 übernahm Willi Coenen das Brudermeisteramt von Hein Terhaag . Zum neuen Fähnrich der Bruderschaft wurde Herbert Jansen gewählt. Beim Bezirkskönigsschießen in Amern konnte Rudolf Düsterwald die Bezirkskönigswürde erringen. Am 17. September konnte Rudolf Düsterwald beim Bundeskönigsschießen in Cloppenburg einen guten Platz belegen. Im Marz 1968 bei der Generalversammlung wurde von Brudermeiste Lambert Peters den anwesenden Schützenbrüdern die restaurierte Bruderschafsfahne vorgezeigt. Die hervorragend ausgeführte Arbeit hat ca. 800,— DM gekostet, davon wurden 500,— DM durch Sammlungen aufgebracht. De Gesangverein Heideröschen beteiligte sich mit 100,— DM an den Spenden Für die Bruderschaft stiftete der 1. Brudermeister Lambert Peters und die Wirtin Christine Lennartz einen Schrank für die Fahne, der heute noch in der Gaststätte Lennartz hängt. Der erste Prinz der Bruderschaft Wilfried Vogt stiftete der Bruderschaft eine Prinzenkette Beinahe hätte das Schützenfest ohne einen Schützenkönig stattfinden müssen. Beim Kränzen hatte sich König Rudolf Düsterwald mit der Axt ins Bein geschlagen und konnte das ganze Schützenfest nur unter Schmerzen und humpelnd durchstehen. Trotzdem konnte dieses Missgeschick der Stimmung keinen Abbruch tun. Stimmungsvoll begann schon der Samstag beim Auftakt mit dem Abholen der Fahne, des Prinzen Wilfried Vogt mit seinen Adjutanten Rudi Riedel und Herbert Engels und des Königs mit seinen Ministern Günter Lennartz und Willi Cüsters . Dabei hatte für Rudolf Düsterwald alles so gut angefangen. Beim Bezirkskönigsschiessen konnte er als Sieger hervorgehen und damit als erster Bezirkskönig in die Vereinsgeschichte eingehen. Am Sonntagmorgen hatten sich beim Festzug zum Hochamt und der anschließenden Kranzniederlegung auf dem Friedhof die befreundeten Bruderschaften aus Heyen und die St. Nikolaus-Bruderschaft Brüggen angeschlossen. Abends beim Ball zeichnete der Bundesmeister Leonhard Esser die Schützenbrüder Lambert Peters, Hans Beiten und Mathias Coenen für besondere Verdienste im Vorstand mit dem silbernen Verdienstkreuz aus. Am Montag fand nach einem Umzug durch die Sektion vor der Gaststätte Lennartz die Königsparade statt, wozu sich viele Zuschauer eingefunden hatten. Der Weinball am Abend endete für viele erst in den Morgenstunden. Anschließend zogen einige noch in die Wohnung unseres Schützenbruders Cart Bors, danach zur Residenz des Königs, um dort morgens um 7 Uhr unter dem Königsbogen noch etliche Flaschen Wein zu leeren. Drei junge Burschen vom Jägerzug hatten noch immer nicht genug gefeiert, sie legten sich hinter das Festzelt zum Schlafen, wollten sie doch morgens beim Klompenball die ersten sein, was ihnen auch gelang. Dienstagnachmittag stand der Umzug mit anschließendem Vogelschuss auf dem Tagesprogramm. Nach den Ehrenschüssen dauerte es bis zum 43. Schuss bis mit Wilfried Vogt der neue Schützenkönig ermittelt war. Abends beim Kränzerball und Kirmesausklang wurde auch der neue Prinz Theo Bender, der nachmittags beim Luftgewehrschießen siegen konnte, gekührt werden.

Offiziere zum Schützenfest 1968

Generalfeldmarschall. Karl Peckrun

Adjutant: Robert Vogt

General Theo Hesse

Adjutant: Josef van Dyck

Major: Josef Hautzer

Adjutant: Heiner Hintzen

Hauptman Georg Riedel

Jägerhauptmann: Jakob Heffels

Marinekapitän Toni Simons

Spieß: Arnold Jakobs

Fahnenoffiziere Herbert Jansen, Peter Willemse und Hans Klerks

Königsadjutant: Peter Thyssen