Oebeler Kapelle frisch saniert

Im Rahmen der Radtour wurde die neu renovierte Oebeler Kapelle offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dem Präses Dr. Stefan Dückers feierte man eine festliche Andacht, die durch Liedervorträge des Oebeler Gesangverein MGV Heideröschen verschönert wurde. Zur Einweihung wurde die Kapelle von Vereinswirtin Hannelore Lennartz festlich geschmückt. Ursprünglich stand dort ein Wegkreuz. Im Jahre 1911 wurde dann von der Oebeler Nachbarschaft dort eine Marienkapelle in Eigeninitiative gebaut. Die Nachbarschaften verpflichten sich, die Kapelle abwechselnd zu pflegen und Instand zu halten. In der Generalversammlung 1992 hat dann, auf Vorschlag von Konrad Böken, die St. Petri-Bruderschaft Oebel-Gelagweg die Schirmherrschaft übernommen. Nach mehreren Teilrenovierungen wurde 2007 eine Grundrenovierung beschlossen. Martin Coenen, Josef van Dyck, Willi Hintzen und Heinz Smets führten die ihnen übertragenen Aufgaben akribisch durch. --

Neuer Anstrich für unsere Kapelle

Da der letzte Außenanstrich unserer Marienkapelle schon viele Jahre zurücklag, wurde es Zeit diese Renovierungsmaßnahme anzugehen. Thomas Wirtz stellte uns die Farben unentgeltlich zur Verfügung. An dieser Stelle möchten wir uns bei Thomas ganz herzlich bedanken. Unter Federführung von Willi Hintzen trafen sich am Samstag den 17. Juni Günter Stevens, Hermann Nattkamp, Frank Glende, Jürgen Heffels sowie unser Schützenkönig Andreas Metten um die Kapelle mit einem neuen Anstrich zu versehen.Gegen Mittag waren alle Arbeiten verrichtet. Unser Geschäftsführer Helmut Schroers versorgte die Truppe mit Würstchen und Brötchen sowie mit kalten Getränken. Einen besonderen Dank an alle, die hier mitgewirkt haben.

Denkmalpflege nach Oebeler Art

Am 23. Mai 2014 trafen wir uns im Rahmen, zur Vorbereitung auf unser Schützenfest 2014, zur traditionellen Denkmalpflege am Oebeler Kapellchen. Was war zu tun? Natürlich mussten wir, wie auch vor zwei Jahren, den Jägerzaun mit frischer Farbe versorgen, damit unser Kapellchen zum Schützenfest im vollen Glanz erstrahlt. Gegen 17.00 Uhr rollte dann die Handwerkerkolonne der St. Petri-Bruderschaft Oebel-Gelagweg an, um diese Arbeiten durchzuführen. Jung und Alt waren auf den Beinen, so dass wir im Handumdrehen mit ca. 30 Mitgliedern den Zaun gestrichen hatten. Damit das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, wurden seitens unserer Jugendabteilung köstliche Grillwürstchen gereicht. Unser Schützenkönig Stefan Erkens versorgte uns zu dem mit gekühlten Getränken.Natürlich hat es sich auch unser Pastor Frank Schürkens nicht nehmen lassen, den traditionellen Stuffkamp vorbei zu bringen, der sich in Farbe und Konsistenz kaum von der verbrauchten Farbe unterschieden hat. Nach getaner Arbeit und Vernichtung aller Flüssigkeiten, wurde dann noch aufgeräumt und der wunderschöne Abend beendet.

beendet? Nein!

Die Spätschicht traf sich im Anschluss noch am Jeetepött und hat sich dort, während die Farbe trocknete, mit köstlichen Bitburger vergnügt.

Bericht zum Zaun streichen am 27.05.16

Traditionell trafen sich die Mitglieder unserer Bruderschaft um alle 2 Jahre den Zaun an der Marienkapelle in Oebel und das Industriedenkmal zu streichen. Bei herrlichem Wetter fanden sichzahlreiche Bruderschaftler und sehr viele Kinder ein, die mit viel Freude und eifer nicht nur den Zaun gestrichen haben sondern auch sich selbst. Bei den meisten Kindern war mehr Farbe am Körper zu sehen als am Zaun. Unterstützt wurden wir durch Pastor Anto aus Bosnien, er hat es sich nicht nehmen lassen selbst Hand an zu legen. Auch unseren Pfarrer Frank Schürkens konnten wir begrüßen, der uns wieder mit Stuffkamp versorgt hat. Nach getaner Arbeit hatten unsere Jungschützen zum Grillen geladen. Bei leckeren Würstchen und gekühlten Getränken wurden einige schöne Stunden verbracht. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Helfern recht herzlich bedanken.

Unser Kapellchen

Natürlich ist unsere Bruderschaft, St. Petri Oebel nicht die Eigentümerin dieser Kapelle, aber sie ist fest in unseren Herzen verankert. Eigentümerin ist die Gemeine Brüggen, Gemarkung Brüggen-Born, Flur 50, Flurstücksnummer 98 groß 335 qm, Blatt-Nr. 3650.Eintrag in die Denkmalliste der Gemeinde Brüggen unter Lfd.-Nr. 16. Tag der Eintragung als Denkmal ist der 11.März 1985. Die offizielle Beschreibung der Denkmalbehörde lautet: um 1910, verputzt in neugotischen Schmuckformen, Krüppelwalmdach mit Krabben, Kreuz mit Korpus und Madonna aus Gips.Ein genaues Datum der Errichtung und vor allem der Einweihung konnte trotz erheblicher Bemühungen nicht festgestellt werden. Feiern wir darum gemeinsam mit unserer Muttergottes, der ja diese Kapelle geweiht wurde, unser Jubiläum 225 Jahre Bruderschaft St. Petri Oebel-Gelagweg und 100 Jahre unser Kapellchen. Schon seit vielen Jahren übernimmt die Bruderschaft die Pflege und Erhaltung des Kapellchen sowie der Außenanlagen. Dies ist für uns Bruderschaft und Nachbarschaft gleichermaßen Verpflichtung und auch Herzensangelegenheit. So ist auch unsere Vereinswirtin, Frau Hannelore Lennartz , gerne bereit, sich für unser Kapellchen einzusetzen. Die Statue der Muttergottes wurde von ihr gestiftet.Vom Leiter des Kreisarchivs Viersen, Herrn Dr. Gerhard Rehm wurde ein Zeitungsartikel der Westdeutschen Zeitung vom 08.09.1964 zugesandt mit folgendem Inhalt: Jetzt ein Schmuckstück der Hohnschaft, Gemeinschaftsarbeit bei den Einwohnern von Brüggen-Oebel Originaltext: In vorbildlicher Gemeinschaftsarbeit renovierten die Bewohner des Ortsteils Oebel in Brüggen ihr Kapellchen. Der erste Brudermeister der St.Petri-Bruderschaft Lambert Peters, sowie Wilhelm Dahmen, gaben den Anstoß dazu und setzten sich für die Verwirklichung besonders ein. Besonders zu erwähnen ist die wertvolle Arbeit von Johann Bremes, der vor allem das alte Kruzifix instand setzte, wobei er den Corpus von mehreren zum Teil noch aufliegenden Farbschichten befreite und so wieder den alten Ausdruck sichtbar machte. Weiterhin sagt der Text folgendes aus: Es besteht seit 1910, als es das alte Kreuz ablöste, das hier ebenso wie am Hagenkreuzweg stand. Von jeher war es eine Stätte der Sammlung und des Gebets für die Oebeler, aber auch für manchen Vorübergehenden. Die nächste schon größere Renovierung stand dann im Jahre 1988 an. Hier wurde der Beschluss gefasst, eine feste Türe einzubauen. So wurde dann im Jahre 1989 auf Vorschlag von Heinz Smets eine stabile Stahlkonstruktion als Rahmen und das Türblatt mit geschmiedeten Ornamenten und Glasscheibe eingebaut.So wie sich unser Kapellchen heute präsentiert, ist auf eine umfangreiche und auch arbeits- und kostenintensive Renovierung zurückzuführen, die im Jahre 2007 durchgeführt wurde!
Die Rheinische Post vom 07. August 2007 schreibt dazu in Auszügen folgendes: Präses Pfarrer Dr. Stefan Dückers feierte eine festliche Andacht mit 160 St.-Petri-Bruderschaftlern aus Oebel-Gelagweg mit ihren Angehörigen. Der Gesangverein Heideröschen verschönerte die Feier mit Liedern Diese Feier fand statt am 04.August 2007. Die Renovierung führten nach Besprechungen mit dem Architekten Michael Scholz vom Bistum Aachen aus: Martin Coenen. Josef van Dyck, Willi Hintzen und Heinz Smets. Nahezu 80 ehrenamtliche Arbeitsstunden wendeten sie auf. Unterstützt wurden sie von Fliesenlegermeister Ralf Nienhaus und Malermeister Manfred Pollen. Dank galt Konrad Bögen und Gerta Coenen. Sie kümmern sich mehrmals wöchentlich um die Pflege der Marienkapelle.Heute blicken wir immer wieder mit Stolz auf unser Kapellchen und hegen und pflegen es mit viel Liebe. Allen Menschen, die sich immer wieder einsetzen, sei gedankt auch all denen, die hier nicht namentlich erwähnt wurden